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Kultur
06. Aug. 2010 15:24 Uhr
Ostalgie im sattem Sound und ein Shootingstar

Minden (rd). Nach der bestandenen Feuertaufe im letzten Jahr, präsentiert das Mindener Musikfestival nun eine verbesserte Neuauflage. Im Gegensatz zum vergangenen Jahr wird nicht die Chormusik im Vordergrund stehen, sondern es wird ein Festival für jüngere und ältere Musikliebhaber, deshalb diesmal auch zwei Tage.

Am Freitag, 20. August, wird mit Karat eine der besten, legendärsten und erfolgreichsten Bands Deutschlands seit Jahren wieder in NRW zu erleben sein. Fast jeder kennt ihre erfolgreichen Titel „Über 7 Brücken“ , „Albatros“ , „Schwanenkönig“ oder „Der Blaue Planet“. Der Titel „Über 7 Brücken musst du gehn“ ist erst vor kurzem in der ARD zum besten deutschen Titel aller Zeiten gekürt worden. Karat bestreitet in diesem Jahr ihr 35-jähriges Bühnenjubiläum. Davor spielt Splitt, die vom Veranstalter als „ultimative Ostrock-Tribute Band“ angekündigt wird und die die schönsten Titel der Ostrock Bands, ganz im alten Stil und im satten Sound, präsentieren wird. Die Musiker blicken auf 25 Jahre Bühnenpräsenz zurück und es ist noch lange kein Ende in Sicht. Das Repertoire ist sehr vielfältig, Lieder von der Band Silly, sowie Karat, Puhdys, Electra, Neumis Rockzirkus oder von Nina Hagen und City werden zu hören sein, um nur einige zu nennen.

Einlass ist an diesem Freitag um 18 Uhr, das Festival findet auf dem Sportplatz der ehemaligen Grundschule Meißen, Forststraße 23, statt. Ab 18.30 Uhr spielt ein DJ, Karat wird gegen 21.30 Uhr auftreten. Die Karten kosten im Vorverkauf 24 und an der Abendkasse 28 Euro.

Der Samstag, 21. August, beginnt um 16 Uhr mit einem Band-Contest, auftreten werden Warum Lila, Doctors of Desires, Cletus Cat, Analog, Locko rockt und die Schöler Bänd, ab 21 Uhr wird dann mit Eisblume der neue Shootingstar des deutschen Pop-Business auftreten. Eisblume hatte zwei Echo-Nominierungen 2009 und ist wieder für zwei Echos in diesem Jahr nominiert, weiterhin ist sie für die 14. Verleihung des VIVA-Komet in drei Kategorien nominiert. Mit ihren kohlrabenschwarzen Haaren ist Sängerin Ria das Aushängeschild der Berliner Band. Ihre kajalgeschminkten großen Augen und der Mädchenschmollmund bilden einen wohlkalkulierten Gegensatz zur selbstbewussten Haltung, mit der sie auftritt – perfekte Ambivalenz fürs Showgeschäft.

Die Karten für den Samstag kosten im Vorverkauf 15 und an der Abendkasse 19 Euro.



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